Kunst trifft Musik: Re-Act!

Letzten Donnerstag hatte die Kunsthalle für ein ganz besonderes Partyformat ihre Tore geöffnet. Zum dritten Mal fand die Re-Act! im Zuge der Ausstellung From the Sidewalk to the Catwalk von Jean Paul Gaultier statt. Partner der Partyreihe war das Harry Klein, einer der besten Clubs in München. Diese Mischung hörte sich im Vorfeld sehr verlockend an. Wie kann man aber Kunst und Party stilvoll vereinen? 

Zugegebenermaßen ist es etwas überraschend, wenn frau eine Karte im Vorverkauf erwirbt und sich zunächst an eine 20-Meter-Schlange anstellen muss. Allerdings ist das Warten vor einer Lokalität in anderen Ländern wie in Japan Alltag und ein Zeichen für Qualität. Aus diesem Grund übte auch ich mich in Geduld.

Als ich endlich die Räume der Kunsthalle betrat, fiel mir sofort die breite Masse unterschiedlicher Leute auf: Fashionistas nutzen das Event als ihren persönlichen Laufsteg. Sie vermischten sich mit Stammgästen des Harry Kleins, ebenso wie junge Mode-Frischlinge auf Kunstinteressierte der älteren Generation trafen. Das Ganze zeichnete ein frisches Bild, welches nicht sehr oft in der Münchner Event-Szene zu sehen ist.

Die Vorräume der Kunsthalle wurden mit passenden Visuals von der Künstlerin Heiligenblut inszeniert, welche sich von der Mode Gaultiers inspirieren ließ. Von eleganten Feuerlilien bis zu urbaner Graphic Art zierten Projektionen Wände und Ausstattung. 

Ein Stockwerk höher betraten die Besucher die fantastische Welt von Gaultier:

Die Ausstellung From the Sidewalk to the Catwalk ist in sieben Kapitel gegliedert. Sie präsentieren circa 160 Kreationen aus allen Schaffensphasen Gaultiers:

Der Salon, die Odyssee, die Musen, Metropolis, Großstadt-Dschungel, Punk cancan, Hautnah und >>Nicht jugendfrei<< und die Bräute. Jedes Kapitel ist ein Kunstwerk für sich und zeigt, dass in Gaultiers Welt alles möglich ist.

Zusätzlich standen den Gästen Guides von der Akademie der Bildenden Künste, sowie der Akademie für Mode und Design zur Seite, um über die laszive Mode und das Thema Mode als Kunst zu diskutieren.

Nach einer Runde durch die Ausstellung erregte eine grazile Frau meine Aufmerksamkeit. Das deutsche Supermodel Eva Padberg hatte sich unter die Leute gemischt, um einen kurzen Eindruck von der Atmosphäre des Abends zu bekommen.

Zusammen mit ihrem Ehemann bilden sie das Duo Dapayk & Padberg und waren Live-Act des Abends.

Nach dem ich mir eine Weinschorle an der Bar erworben hatte, ging es auch schon los. Lange, gehauchte Vocals von Padberg mischten sich mit dem elektronischen Beat von Dapayk. Ein bisschen mehr Text hatte ich erwartet. Aber bevor ich eine feste Meinung gewinnen konnte, begann auch schon das zweite Lied. Diesmal hatte der Song mehr Lyrics und gefiel mir daher besser. Insgesamt empfand ich Padbergs Stimme, welche sich sanft mit den Klängen der elektronischen Musik mischte als überraschend angenehm. Melancholische Songtexte, verbunden mit Dupstep-Elementen, begleiteten die Hörer in eine fremde Welt. Der Sound klang ein bisschen nach Berlin, ein bisschen nach München, aber auf jeden Fall nach viel Dapayk & Padberg. Das Duo schaffte eigene Klangwelten passend zur surreal glamourösen Atmosphäre der Ausstellung.


So genoss ich einen fantastischen Abend zwischen Kunst und Musik und hätte es mir nicht besser vorstellen können. Vor allem die unterschiedlichen Besucher machten die Atmosphäre besonders. Jeder Weiß, dass ein Event mit seinen Gästen steht und fällt. 

Soundcheck: Dapayk & Padberg mit "Smoke"

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Kommentare: 10
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