Mode hat viele Facetten: Sie kann den Menschen schmücken und seine Vorzüge hervorheben; sie kann den Menschen schützen, und im besten Fall trägt sie sich wie eine zweite Haut. Durch den Modestil kann sich ein Zeitalter oder eine Bewegung ausdrücken. Menschen verbinden sich miteinander, Menschen grenzen sich ab. Mode bewegt. Wir bewegen uns in Mode. Aus diesen Gründen beobachte ich Mode und ihre Träger.

Dabei sind Frauen mein Lieblingsthema.

Meine Texte schreibe ich aus der Perspektive der femininen Frau, die sich für Mode und Zeitgeist interessiert, aber auch vom Standpunkt der Bewunderin, für die Frauen pure Faszination sind. Meine Liebe zu Frauen ist mein Leitfaden, und meine Motivation finde ich im eigenen Frausein.

Das macht mich und meine Texte authentisch.


Flora Robin


Must-Haves #Mrz16: Minimal Urban

SNEAKERS

Slip-on Sneaker Racer - Kennel & Schmenger (o.r.)

Julia Mirror Sneaker - Voile Blanche (m.)

Superstar Slipper - Adidas (u.r.)

 

BILDER

J.S. (o.r.) - http://www.andreslorenzana.com

Frida Gustavsson (u.l.) - http://benjaminvnuk.com

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Der Verschleiß der Liebe

Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass wir in einer starken Verschleiß-Gesellschaft von Gefühlen leben. Als wäre es der neuste Trend, Beziehungen einzugehen, sich bei der kleinsten Sache möglichst schnell zu trennen, um gleich wieder auf der Suche nach einer neuen Liebe zu sein. Dieser Verschleiß begegnet mir tagtäglich und löst in mir eine gewisse Unruhe aus. Ich komme nicht drum herum, mich zu fragen, ob Trennungen und Partnersuche sogar zum Lifestyle-Konzept der heutigen Zeit gehören?

'Eat your heart out' by Isabella Giancarlo
'Eat your heart out' by Isabella Giancarlo

„Ich habe mir etwas vorgemacht, Flora“, eröffnet sie mir. „Wir haben uns am Wochenende getrennt. War wohl doch nicht die große Liebe. Aus und vorbei!“

Bei den letzten Worten nimmt meine Freundin einen fast schon triumphierenden Schluck von ihrem Kaffee. Während ich langsam den Schaum meines Cappuccinos unterrühre, berichtet sie mir vom euphorischen Aufstieg in die Welt der Singles. Als Single habe frau viel mehr Freiheiten und wieder neue Gelegenheiten, die wirklich zu hundert Prozent passende Partnerin zu finden.

„Letzte Woche hatte ich drei Dates“, sagt sie und zählt diese händisch noch mal ab. Sicher ist sicher. „Aber es war nicht die Richtige dabei. Nummer eins war doch nicht mein Typ – zu klein. Nummer zwei isst Fleisch – geht gar nicht. Und Nummer drei ist bisexuell orientiert – zu unsicher.“

Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass vor zwei Monaten die Beziehung mit ihrer jetzigen Ex die Erfüllung ihrer Träume war. Ihre Herzensdame war aufmerksam, eine gute Köchin und tierlieb. Die Beziehung hielt nicht mal ein Jahr.

„Was war das Problem mit deiner Ex?“, frage ich.

„Irgendwie hat es doch nicht gepasst. Wir waren zu verschieden.“

Diese Standardantwort hatte ich erwartet, und bin mir sicher, sie bei der nächsten Kandidatin wieder zu hören.

Auch wenn diese eine hochgewachsene, lesbische Vegetarierin sein wird.

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Must-Haves #Jan16: The Danish Girl

1 Nevada Linde l Friseur und Visagistin 

2 Fanie Dress l TIGER OF SWEDEN

3 Louise jacket l HIEN LE 

4 Sonnie Vest l TIGER OF SWEDEN

5 Jessica Maxi Dress l REISS 

6 Crawford Pants + Blazer l GANNI 

7 Janet Suede Pumps l GANNI 

8 Bliss l Ysabel Lemay l LUMAS

9 Andrea Floppy Hat l REISS

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Eine Liebeserklärung in schwarz

Ihr kennt sie alle, aber allgemein herrscht eine große Uneinigkeit, was ihre Wahrnehmung angeht. Sie diente schon unzählige Male als Inspirationsquelle ganzer Modekollektionen, und kaum ein Künstler kann sich ihr entziehen.

Ich gehöre zu ihren großen Anhängerinnen. Eine Welt ohne sie ist für mich farblos. Es geht um die Farbe Schwarz.

Schwarz wurde von Anbeginn der Kulturgeschichte eine große Bedeutung zugeschrieben, denn sie verkörpert die Finsternis, das Böse und den Tod. Unsere Ahnen fürchteten die Dunkelheit und den Besuch des schwarzen Mannes. Auch heutzutage wird die Farbe in der europäischen Kultur mit Negativem wie Depression, Trauer und Tod verbunden. Im Sprachgebrauch beschreibt schwarz nicht nur den Farbton, sondern kann auch ein Gefühl ausdrücken. Wenn man beispielsweise einen schwarzen Tag hat, fühlt man sich vielleicht wie das schwarze Schaf in der Runde, malt gern ganze Sachverhalte schwarz, gönnt dem anderen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln, setzt einen Freund auf die schwarze Liste und schiebt ihm den schwarzen Peter zu. Und dann kann er auf eine Entschuldigung warten, bis er schwarz wird.

Doch ich sehe schwarz ganz anders.

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Must-Haves #Nov15: Cosy Grey

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Gewinne deine Ausgabe der STRAIGHT

Es ist wieder soweit: Ihr könnt euch eine der drei Ausgaben des STRAIGHT-Magazine sichern! - Dazu gibt es noch eine kleine Überraschung à la Flora. 

Wie könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen?

Facebook: Geht auf meine Seite "Flora Robin".

Jede Gefällt-mir-Angabe für dieses Foto nimmt teil und jeder geteilte Beitrag auf Facebook zählt doppelt.

florarobin.de: Wer unter diesen Beitrag kommentiert, hat sogar dreifache Chancen eine Ausgabe zu gewinnen. Wow!

 

Die glücklichen Gewinner werden Montag um 10 Uhr gezogen und auf Facebook verkündet. 

 

Viel Glück!

Eure Flora

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Kunst trifft Musik: Re-Act!

Letzten Donnerstag hatte die Kunsthalle für ein ganz besonderes Partyformat ihre Tore geöffnet. Zum dritten Mal fand die Re-Act! im Zuge der Ausstellung From the Sidewalk to the Catwalk von Jean Paul Gaultier statt. Partner der Partyreihe war das Harry Klein, einer der besten Clubs in München. Diese Mischung hörte sich im Vorfeld sehr verlockend an. Wie kann man aber Kunst und Party stilvoll vereinen? 

Zugegebenermaßen ist es etwas überraschend, wenn frau eine Karte im Vorverkauf erwirbt und sich zunächst an eine 20-Meter-Schlange anstellen muss. Allerdings ist das Warten vor einer Lokalität in anderen Ländern wie in Japan Alltag und ein Zeichen für Qualität. Aus diesem Grund übte auch ich mich in Geduld.

Als ich endlich die Räume der Kunsthalle betrat, fiel mir sofort die breite Masse unterschiedlicher Leute auf: Fashionistas nutzen das Event als ihren persönlichen Laufsteg. Sie vermischten sich mit Stammgästen des Harry Kleins, ebenso wie junge Mode-Frischlinge auf Kunstinteressierte der älteren Generation trafen. Das Ganze zeichnete ein frisches Bild, welches nicht sehr oft in der Münchner Event-Szene zu sehen ist.

Die Vorräume der Kunsthalle wurden mit passenden Visuals von der Künstlerin Heiligenblut inszeniert, welche sich von der Mode Gaultiers inspirieren ließ. Von eleganten Feuerlilien bis zu urbaner Graphic Art zierten Projektionen Wände und Ausstattung. 

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Must-Haves #Okt15: Ladylike

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Isar - Frau aus Stahl

Letztes Wochenende fand die Stroke Art Fair in der Säulenhalle des Postpalastes in München statt. Da mein großes Thema Frau auch im Bereich der Kunst zu finden ist, war ich wieder auf der Suche nach beeindruckenden Frauen.


Obwohl es viel wunderbare Kunst zu sehen gab, hatte ich das „eine“ ansprechende Werk noch nicht gefunden. Nach einer großen Runde zwischen den Ausstellungstafeln, wollte ich schon fast die Suche aufgegeben, doch dann sah ich sie: Isar.

Ihren Namen kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber ich war von der ersten Sekunde an fasziniert. Abgebildet wurde das Portrait einer jungen Frau, welche durch eine Verlaufstechnik auf eine Stahlplatte gemalt wurde. Aber Isar war kein gewöhnliches Portraitbild. Nicht nur das Motiv der Frau zog mein Interesse auf sich, sondern vor allem der Ausdruck in ihrem Gesicht. Der Schatten, der in Isars Gesicht liegt wirkt mysteriös und anonymisiert sie. Ihre kühlen Augen zogen mich an und stießen mich gleichzeitig weg.

Sie sagen mir: „Ich bin unerreichbar.“

Sie ist ein Geheimnis. Etwas, was frau nicht jeden Tag zu sehen bekommst. Aber trotz dieser rätselhaften Augen, lädt ihre Haltung ein, näher zu kommen. Der blaugrüne Glanz ihrer Haut unterstützt das Rätselhafte an dem Werk. Isar ist nicht von dieser Welt.

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